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(c) COSTA CIE

FASCION. 14 WAYS TO LOOK AT A BLACKSHIRT entstand als mehrteiliges Kunstprojekt der costa compagnie zwischen März und Juni 2017.
Die Arbeit kreist um eines der prägnantesten, gegenwärtigen politischen Phänomene in Europa und den Vereinigten Staaten: Die wachsende Faschistisierung rechtspopulistischer Parteien im Mainstream und das Wachstum neo-faschistischer Bewegungen unter jungen Erwachsen.
Unter anderem bezieht sich die COSTA COMPAGNIE dabei auf einen Aufsatz von Umberto Eco über den Faschismus.
Das Projekt umfasste verschiedene Stufen und Medien: Zuerst eine Plakatkampagne in Kreuzberg; dann eine partizipativen Protestinstallation am Kottbusser Tor und eine choreographische Situation in der Gallery Mario Kreuzberg, aus- und aufgeführt von Felix Meyer-Christian und dem chilenischen Künstler Simón Lobos Hinojosa mit vier Performer*innen und einem Musiker; und zuletzt folgte die erweiterte Fortsetzung im Rahmen einer Bühnenperformance am Berliner Ballhaus Ost, inklusive einer räumlich getrennten Video-Installation. – Im Zentrum stand dabei eine Hantelbank und die Frage nach der Ent-/Politisierung körperlicher Skulptur, sowie die Interviews mit Menschen aus den USA, der Türkei, BRD, Chile, Israel, Japan, Argentinien und Indien.

(Optimale Videodarstellung auf dem Smartphone.)


COSTA COMPAGNIE — Die COSTA COMPAGNIE aus Berlin und Hamburg wurde von Felix Meyer-Christian als offene Kollaboration interdisziplinär arbeitender Künstler*innen während des Studiums gegründet. Arbeiten der letzten Jahre vereinen dokumentarische, performative und choreographische Methoden mit einem essayistischen, multi-perspektivischen Narrativ. Die Gruppe verfolgt dabei das Konzept einer Archäologie der Gegenwart und fokussiert sich auf globale Transformationsprozesse und die Frage nach dem Menschen darin.

→ http://www.costacompagnie.org